Wer organisiert das Abschiedsgeschenk? Rollen & Verantwortung
HR, Chef oder Kollege? Wer ist verantwortlich für die Sammlung? Klare Antworten nach Unternehmensgröße – und wie Sie das 'Immer-Ich'-Problem lösen.

"Ihr seid nett, aber sollte sich um so einen Abschiedsbonus nicht der Chef kümmern?"
Eine berechtigte Frage aus Reddit. Die Antwort: Es kommt drauf an – auf die Unternehmensgröße und Kultur.
Wer ist typischerweise verantwortlich?
Große Unternehmen (100+ Mitarbeiter)
| Rolle | Verantwortung |
|---|---|
| HR-Abteilung | Gesamtkoordination, Budget, Einkauf |
| Vorgesetzter | Rede, Feier-Organisation |
| Assistent/EA | Logistik, Einladungen |
Vorteil: Professionell, standardisiert, niemand fühlt sich "gezwungen" Nachteil: Kann unpersönlich wirken
Mittlere Unternehmen (20-100 Mitarbeiter)
| Rolle | Verantwortung |
|---|---|
| Vorgesetzter | Anstoß geben, Budget genehmigen |
| Kollege aus dem Team | Sammlung, Geschenkkauf |
| HR (falls vorhanden) | Unterstützung, Richtlinien |
Vorteil: Persönlicher, aber mit Struktur Nachteil: Oft "immer dieselbe Person"
Kleine Unternehmen (unter 20 Mitarbeiter)
| Rolle | Verantwortung |
|---|---|
| Wer sich meldet | Alles |
Vorteil: Flexibel, persönlich Nachteil: Keine Richtlinien, hohe Variabilität
Das "Immer-Ich"-Problem
"Wie ich sowas gehasst hab. Einer der Gründe wieso ich deutsche Firmen hasse."
Das Kernproblem: Eine Person organisiert einmal, und dann wird erwartet, dass sie es immer macht. Das führt zu:
- Burnout beim Organisator
- Frustration ("Niemand hilft mir")
- Chaos, wenn diese Person geht
- Ungerechte Arbeitsverteilung
Die Lösung
Rotation einführen: Jedes Quartal ist jemand anderes dran.
Digital organisieren: Mit Wishlist.de dauert die Organisation 2 Minuten. Da kann es wirklich jeder übernehmen.
Prozess dokumentieren: Einfache Anleitung, damit Neue wissen, was zu tun ist.
Best Practice: Der Zwei-Schritt-Prozess
HR-Experten empfehlen:
Schritt 1: Erst die Grußkarte unterschreiben lassen Schritt 2: Dann das Geld sammeln
"Durch diese Vorgehensweise gerät die Unterschrift nicht in Vergessenheit."
Wer emotional committed ist (Unterschrift), zahlt auch eher.
Wenn niemand organisieren will
Drei Optionen:
- Chef ansprechen: "Sollte das Unternehmen nicht einen Prozess haben?"
- HR ansprechen: "Können wir Richtlinien einführen?"
- Selbst übernehmen – einmal: Und dokumentieren, damit es rotieren kann
Die ideale Lösung: Arbeitgeber übernimmt
"Mein Arbeitgeber kümmert sich um so vieles – Geburtstage, Geburt, Hochzeiten, Renten – alles wird vom Arbeitgeber organisiert."
Dieser Kommentar erhielt die meisten positiven Reaktionen. Wenn möglich: Schlagen Sie Ihrem Arbeitgeber vor, einen standardisierten Prozess einzuführen.
Die Kurz-Antwort
- Großes Unternehmen: HR koordiniert
- Mittleres Unternehmen: Chef gibt Anstoß, Kollege führt aus
- Kleines Unternehmen: Wer sich meldet
Gegen das "Immer-Ich"-Problem: Rotation + digitale Tools + Dokumentation.
Jetzt einfach organisieren – in 2 Minuten
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